Krustenbraten

geschrieben von hajoba | 25 Jul, 2010

Zutaten für 4-6 Personen:
  • 1 1/2 Kg Krustenbraten
  • Suppengrün
  • 1 Tomate
  • 1 Zwiebel
  • 1 L Brühe
  • 1/4 L Weßwein
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Tomatenmark
  • Pflanzenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
Den Braten mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Vom Suppengrün die Möhren, den Porree, den Blumenkohl und den Sellerie putzen und klein würfeln.
Die Zwiebel und die Tomate ebenfalls klein würfeln.
In einer Kasserolle, oder einem anderen geeigneten Topf, etwas Öl geben und heiß werden lassen. Den Braten von allen Seiten kräftig anbraten. Den Braten wieder raus nehmen.
Das gewürfelte Gemüse, die Tomate und die Zwiebel mit dem Tomatenmark im Topf anbraten.
Mit dem Wein ablöschen. Dann die Brühe und den Senf hinzu geben und den Bratensatz ablösen.
Den Braten wieder in den Topf geben und das Ganze bei ca. 150° Umluft im Backofen so 1 1/2 bis 2 Stunden schmoren lassen.
Das Fleisch danach wieder rausnehmen, auf eine Fleischplatte legen und die Schwarte in einem Gittermuster einschneiden.
Nicht zu tief damit die Schwarte zusammen bleibt!
Beim Backofen den oberen Grill anstellen und den Braten mit der Schwarte nach oben so 5 - 10 Minuten in den Backofen schieben damit die Schwarte schön knusprig wird.
Danach den Braten in Scheiben schneiden.
Die Soße mit einem Pürierstab pürieren und den Becher Schmand einrühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gehackte Petersilie zufügen.
Fertig!
Dazu kann man Knödel, Reis, Nudeln oder Kartoffeln als Sättigungsbeilage servieren.
Als Gemüse kämen Bohnen, Erbsen und Möhren, Blumenkohl oder Rotkohl in Frage.

Guten Appetit!

Hölle

geschrieben von hajoba | 19 Jun, 2010

Was lässt sich dazu sagen?

1. Es gibt keine Hölle, außer die, in der wir leben.

2. Jeder lebt in seiner eigenen Hölle.

Fussballweltmeisterschaft

geschrieben von hajoba | 11 Jun, 2010

Nun ist es also mal wieder soweit.

Ich mache kein Hehl daraus, das mich Sport in jeglicher Art ziemlich kalt lässt, selbst bei warmen Wetter.

Ich kümmer mich lieber um die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Wie bekomme ich bloß diesen Nippel durch die Lasche...? 

Egoismus vs Altruismus

geschrieben von hajoba | 6 Jun, 2010

Im Fernsehen habe ich einen philosophischen Diskurs über das Schenken verfolgt. Interessant war in dem Zusammenhang das Problem  unbefangenen zu schenken oder beschenkt zu werden. Ein Geschenk erzeugt meistens beim Beschenkten das Gefühl einer Schuld, die bei nächster Gelegenheit beglichen werden sollte. Dieses Gefühl ensteht meiner Meinung nach aus unserer grundlegenden egoistischen Haltung heraus. Wir erhalten ein Geschenk und denken als erstes daran, was wir dafür geleistet haben oder erbringen müssen. Auf den Gedanken das der Beschenkte durch seine bloße Anwesenheit, seine Zuneigung oder Verlässlichkeit schon eine Vorleistung für eine gute beiderseitige Beziehung geschafft haben könnte, kommt derjenige normalerweise nicht. Somit wäre ein Geschenk vor allem eine Bestätigung und Anerkennung dieses Beziehungsstatus. Unser normales Denken entspringt aber eben dem egoistischen Standpunkt mit der Frage nach der eigenen Leistung, die solche Belohnung verdient hat. Genauso denkt der Mensch allgemien im umgekehrten Fall, das er für eine bestimmte Leistung unbedingt und absolut eine klar definierte Entlohnung zu erwarten hat.

Diese Denk- und Sichtweise führt aber zum einem dazu, das Leistungen immer höher belohnt werden müssen, da sie sonst nicht genug gewürdigt erscheinen, und das Leistung nur noch von der Art und Höhe dieser Würdigung abhängig gemacht werden. Diesem Prinzip entspricht zum grössten Teil unsere heutige Gesellschaft.

Ich behaupte, wenn wir unsere Gesellschaft weiter enwickeln wollen, wenn wir wahrhaftige homo sapiens sein wollen, müssen wir uns abkehren von dieser Denkweise. Wir müssen anerkennen das jeder Mensch einen Beitrag zu dieser Gesellschaft leistet, in welcher Form auch immer. Jeder Mensch fügt allein durch seine Anwesenheit und seine Interaktion mit seiner Umgebung seinen Teil zur Gesellschaft bei. Sicher wird das bei einigen mehr und bei anderen weniger sein aber genau das macht eine Gemeinschaft aus. Man unterstützt sich gegenseitig und bildet ein größeres Etwas, einen geselllschaftlichen Körper.

Unsere jetzige Gesellschaft, die meiner Meinung nach erstarrt ist und verzweifelt nach Auswegen sucht weil sie die Sackgasse erkennt, in die sie sich begibt, braucht ein Umdenken. Weg vom Egoismus und mehr hin zum Altruismus. Erst wenn das Wohl, das Glück und die Freiheit des Anderen im Vordergrund unserer Handlungen steht, wird unser aller Zukunft eine bessere sein.

Puszta-Nudel-Pfanne

geschrieben von hajoba | 15 Mai, 2010

Für ca. 4 - 6 Personen:

Pkg. Bandnudeln

½ Kg Gehacktes halb + halb

Paprikamix (rot grün gelb oder orange)

Paniermehl

1 Ei

2 Zwiebeln

1/8 l Rotwein

Pkg. Passierte Tomaten

Natives Olivenöl

Pflanzenöl

Salz

Pfeffer

Paprika

Majoran

Bund Petersilie

Bund Schnittlauch

Worcestersauce

Tabasco

Tomatenmark

¼ l Brühe

Senf

 

 

Das Gehackte mit einer kleingewürfelten Zwiebel, Ei, Paniermehl und etwas Senf mischen. Von der Paprika  den Deckel und die Kerne entfernen, waschen und vierteln. Jeweils ein Viertel der Paprika klein würfeln und zum Gehackten geben. Die anderen Viertel ebenfalls würfeln und später für die Soße verwenden.

Das Gehackte mit Salz und Pfeffer würzen und noch mal durchmischen. Aus dem Gehackten kleine Bällchen formen, etwas kleiner als Frikadellen. Die Bällchen in einer hochwandigen Pfanne mit Pflanzenöl scharf anbraten. Die fertigen Hackbällchen warm stellen.

Die zweite Zwiebel klein würfeln und in der Pfanne mit 2 Teelöffel Tomatenmark anbraten.

Die Paprikawürfel dazugeben und mit anbraten. Das ganze mit dem Rotwein ablöschen und dabei den Bratensatz mit einem Bratenwender oder Holzlöffel vom Pfanneboden ablösen.

Den Rotwein kurz aufkochen lassen und danach die Brühe und die passierten Tomaten dazu geben. Die Soße mit Salz, Pfeffer, Paprika, etwas Majoran und ca. 2 Esslöffel Worcestersauce und etwas Olivenöl abschmecken. Je nach Geschmack etwas Tabasco beimischen. Den halben Bund Petersilie und den halben Bund Schnittlauch klein hacken und zu der Soße geben. Die Soße nun nur noch leicht köcheln lassen.

500 g Nudeln kochen und dann in die Soße geben und durchmischen.

Die Hackbällchen kann man nun entweder auf den Teller geben und dann die Nudeln mit der Soße dazu oder man mischt sie in der Pfanne unter.

Über die Verhältnisse gelebt?

geschrieben von hajoba | 15 Mai, 2010

Heute bereitete uns unsere politische Führungsriege auf einen harten Sparkurs vor.

Die Begründung dafür sei, das wir jahrzehntelang über unsere Verhältnisse gelebt haben.

Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt?

Keine Ahnung wen unsere Führung damit meint aber mir fallen da auf Anhieb einige Berufsgruppen ein die unsere Gesellschaft seit Jahrzehnten aussaugen und damit meine ich nicht die viel zitierten Sozialschmarotzer.

Ich persönlich kenne niemanden dem es in den letzten Jahren gelungen wäre, ohne Schulden zu machen, auf großem Fuß zu leben. Nun sollen wir uns also noch mehr einschränken. Interessant, wie soll das möglich sein? Statt ins Sozialkaufhaus lieber gleich zu Mülltonne?

Um den immer sehr beliebten prozentualen Einsparungen vorweg zu kommen: Prozentual bei jemanden einzusparen der eh schon mehr hat als er braucht und jemandem der nur das hat was er zum Leben benötigt, ist trotzdem ein gewaltiger Unterschied!

Egal was auch beschlossen wird, es trifft unter Garantie wieder diejenigen am härtesten, die keine ausreichend starke Lobby haben. 

 

Nudel-Schinken-Gratin selbstgemacht

geschrieben von hajoba | 11 Mai, 2010

Menge reicht für ca. 4 – 6 Personen

Pkg. Nudel (Fusilli)

Packung Kochschinken

1 Zwiebel

Tomate

Bund Petersilie

Bund Schnittlauch

Pkg. Sahne

¼ l Brühe

1/4 l Weißwein

Tomatenmark

½ l Milch

Pfeffer

Salz

Paprikapulver

Majoran

Margarine/Butter

Pizzakäse 

 

Die Nudeln in eine passende Auflaufform geben. Den Kochschinken und die Tomate in kleine Stücke schneiden und darüber verteilen. Die Zwiebel schälen, eine Hälfte in Ringe schneiden, die andere in Würfel. Den Pizzakäse und die Zwiebelringe über die Nudeln verteilen. 

Ein Viertel der Petersilie und die Hälfte vom Schnittlauch klein hacken. Die gewürfelten Zwiebelstücke in etwas Margarine oder Butter anbraten. Dazu 2 Teelöffel Tomatenmark geben und mit anbraten. Das ganze mit dem Wein ablöschen, kurz den Alkohol verdunsten lassen und dann die Brühe beigeben. Nacheinander die Milch und die Sahne einrühren, kurz aufkochen lassen. Nun die Kräuter hinzufügen und mit Salz, Pfeffer, etwas Paprika und Majoran abschmecken. 

Die Soße über die Nudeln und den Käse geben und bei ca. 170 Grad Umluft im Backofen 30 min. überbacken.

Dazu passt ein schöner Chianti und vielleicht noch ein Tomatensalat. 

Guten Appetit!

NRW Wahlen

geschrieben von hajoba | 11 Mai, 2010

Nun ist die Landtagswahl in NRW vorbei. Was hat sie uns gebracht?

Wir haben eine Pattsituation der großen Parteien, eine Abstrafung der amtierenden Parteien auf Bundesebene und einen enormen Zugewinn für die "kleinen" Parteien.

Was mich verwundert ist die Freude der SPD. Da wird das Ergebnis wie ein Wahlsieg gefeiert und von einem Regierungsauftrag gesprochen. Haben die irgendwelche anderen Zahlen als Ergebnis vorliegen?

Dieses Wahlergebnis ist für die großen Parteien das schlechteste aller Zeiten!

Im Gegenzug gewinnen die kleinen Parteien immer mehr dazu. Sehen die Noch-Volksparteien nicht worauf das hinausläuft?

Wir steuern mit Volldampf auf eine Vielparteienlandschaft zu!

Dadurch wird ein effizientes Regieren noch schwieriger. Wie die Regierungsbildung in NRW aussehen wird, steht noch in den Sternen aber egal welche Bündnisse sich da auch bilden, es wird in der Zukunft immer schwieriger werden.

Die Parteien sollten daraus eine Lehre ziehen. Die Menschen fühlen sich von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten oder ernst genommen.

Sollte die Parteien weiter das Offensichtliche ignorieren, dürfen sie sich nicht wundern wenn in Zukunft extreme Splittergruppen an Zulauf gewinnen.

Ich hoffe wirklich das die Parteien sich wieder auf ihre Basis besinnen und nicht regieren als ob sie auf einer Insel leben würden oder in einem Elfenbeinturm.